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Stichprobengröße für eine Umfrage

Sie bereiten eine Umfrage vor — Kundenzufriedenheit, Bekanntheit, Kaufabsicht — und die erste Budgetfrage ist immer dieselbe: Wie viele Befragte braucht es wirklich? Die Antwort steckt in zwei Parametern: der Fehlermarge, die Sie akzeptieren, und dem Konfidenzniveau, das Sie verlangen. Für eine Standard-Umfrage (±5 %, 95 %) rechnen Sie mit 385 Befragten.

Der Rechner unten ist auf diese Standardwerte voreingestellt. Passen Sie die Marge dem Einsatz an: Eine Launch-Entscheidung verdient ±3 % (1 068 Befragte), ein exploratives Signal begnügt sich mit ±10 % (97 Befragte). Ist Ihre Zielgruppe begrenzt — die Kunden einer Kette, die Einwohner einer Stadt — geben Sie ihre Größe an: Die benötigte Stichprobe sinkt spürbar.

Konfidenzniveau

95 % ist der Standard in der Marktforschung. z-Werte: 1,645 · 1,96 · 2,576 (statistische Tabellen, NIST).

Die akzeptable Abweichung zwischen Ihrer Stichprobe und der Realität. ±5 % ist die häufigste Wahl.

Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie 50 %: der ungünstigste Fall, der die größte Stichprobe erfordert.

Die Gesamtzahl der Personen Ihrer Zielgruppe. Ab ~100 000 ist der Einfluss vernachlässigbar: leer lassen.

Benötigte Befragte

385

Sie benötigen 385 Befragte für ein Konfidenzniveau von 95 % bei einer Fehlermarge von ±5 %.

Exportieren:

Wie viele Befragte je Präzisionsniveau?

Präzision ist teuer: von ±5 % auf ±2 % versechsfacht sich die Stichprobe.

101001.00010.0001 %3 %5 %8 %10 %Fehlermarge

Übersichtstabelle

Stichprobengröße für die häufigsten Kombinationen.

Übersichtstabelle
Konfidenz± 3 %± 5 %± 10 %
90 %75227168
95 %1.06838597
99 %1.844664166

Die Stichprobe steht. Bleibt die Feldarbeit…

Klassische Feldarbeit dauert 6 Wochen und kostet 10 000 €. Panelia simuliert über 300 kalibrierte Befragte in 10 Minuten.

Meine Studie simulieren

Häufige Fragen

Wie viele Befragte für eine landesweite Umfrage?
Die Landesgröße spielt keine Rolle: 385 Befragte liefern ±5 % bei 95 % Konfidenz, in Deutschland wie in den USA. Institute nutzen oft 1 000 Befragte, um auf ~±3 % zu kommen und Subgruppen-Analysen zu ermöglichen.
Kann ich weniger Personen befragen und glaubwürdig bleiben?
Ja, mit einer breiteren Marge: 97 Befragte ergeben ±10 %. Das ist ehrlich, solange Sie die Marge neben den Ergebnissen ausweisen — ihr Weglassen ist es, was eine Umfrage unglaubwürdig macht.
Muss ich Antwortausfälle einplanen?
Ja. Die berechnete Größe ist die Zahl VERWERTBARER Fragebögen. Bei 80 % Abschlussquote peilen Sie 385/0,8 ≈ 482 Einladungen an, um bei 385 zu landen.
Wie analysiere ich Untergruppen (Alter, Region…)?
Jede separat auszuwertende Untergruppe muss ihre eigene Stichprobengröße erreichen. Um 4 Altersgruppen mit je ±10 % zu vergleichen, brauchen Sie ~97 Befragte PRO Gruppe, nicht insgesamt.